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Es kommt eigentlich sogar oft vor, dass mich ein Film emotional berührt, also nicht immer, aber sehr oft. Oder Bücher bringen mich auch oft zum weinen. Ich hoffe mal, dass das nicht an meiner emotionalen Verfassung liegt, sondern eher an der Grandiosität der Bücher/Filme, die ich konsumiere. Wirklich und Wahrhaftig.
Memories of Matsuko ist ein Film, bei dem man nicht nur lacht und weint, man hasst, man liebt, man fühlt sich schrecklich, man ist glücklich, man ist hoffnungslos, geschockt, emotionslos, wütend, zufrieden, verzweifelt, und es gibt keine Emotion, die man bei Matsuko, die irgendwo doch einen grundsätzlich unnormalen Charakter darlegt, der vermutlich anfangs nicht durchschaubar ist.
Matsuko ist tot - und ihr Enkel, der sie niemals getroffen hatte, soll jetzt auf Bitten des Vaters ihre Bude aufräumen. Der junge Mann ist zunächst angeekelt, aber findet immer mehr über seine verstorbene Tante heraus, was ihn darüber wundern lässt, was für ein Mensch sie einmal gewesen war.
"Sorry for being born.", steht an der Hauswand des Appartment, in dem sie zuletzt gewesen war.
Der Film ist tragik-komisch, aber auf jeden Fall einen Blick wert:)
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Die Kursarbeiten fangen wieder an. Gruß, Eff~


