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Mittwoch, 4. Januar 2012

Und das Meer war ruhig.

Yay, ZDF-Kultur!
Er bringt doch einfach einen japanischen Film, der nicht synchronisiert ist. Gailo.
Gut, ich bin einige der wenigen, die sich manchmal nen Scheiß' drum scheren, ob die Synchronisation nun gut oder schlecht ist, solange ich nicht selbst lesen muss, wenn es anders geht, aber bei dem Film hat es mich wirklich gefreut, weil ich denke, alles andere hätte das Klima einfach kaputt gemacht.

Es geht um den taubstummen Shigeru und seine Freundin Takako. Shigeru findet bei seiner Arbeit als Müllmann ein kaputtes Surfbrett und nimmt sich vor, Surfen zu lernen. Seine Behinderung wird dabei auch einmal zum Verhängnis.

Der Film ist großteilig still gewesen, wo man wohl erstmal denkt 'öde'. Aber ich mag Filme, die so viel Ruhe in sich haben, dass sich das fast auf einen selbst überträgt. Klingt komisch, i know.:D
Ähnlich war's schon bei Bin Jip, wo kaum akustische Mittel eingesetzt wurden, ein Film, der mich auch fasziniert hat.:]

Heute abend hatte es irgendwie 'ne krasse Wirkung, mit dem Sturmgeräusch im Hintergrund...~
War sehr fein, wollt ich einfach mal berichten. Schön zu sehen, dass es im deutschen Fernsehn halt nicht nur Nachmittags-Penner-Sendungen gibt:)

Übrigens, ich hab mir ein Grafiktablett bestellt. *nervös* ..Ich freu mich drauf.

Noch schöne Ferien, Eff~

Freitag, 5. August 2011

"Tarantula" oder "Wie Horrorfilme wirklich lustig sein können."

Yahoo.
Es gibt Leute, die Lachen bei Filmen wie Saw. Es gibt Leute, die weinen schon bei Scary Movie.
Und dann gibt es mich, die Psychofilme sehr schön und gut findet, aber sobald sie dann in der Nacht rumläuft, alle möglichen Horrorvisionen kriegt.

Um die Einleitung ein wenig zu erklären, gestern war Grillen & Übernachten & Filmabend angesagt, mit allen möglichen verstörenden Filmen. Und von einem möchte ich erzählen!

Er heisst "Tarantula" und wie so mancher vielleicht errät, geht es wohl um eine Tarantel. Aber nicht nur um eine kleine Itzy-Bitzy-Spider, nein, um so ein riesiges, behaartes Vieh, dass sich glatt mit Mehrstöckigen Häusern paaren könnte.
Und genau darüber geht der Film "Tarantula".
Genaugenommen fängt es damit an, dass so ein Typ rumläuft, den alle nur "Doktor" nennen. Vermutlich ist er Doktor, von Beruf. Er führt einige interessante aber nichtssagende Gespräche, shakert mit den Leuten, reisst den einen oder anderen Witz [Spaßvogel!] und zeigt seine einzigartigen Grübchen, die sich unter der gelifteten Haut zeigen. Hijaa.

Jedenfalls, der Doktor ist mit einem Wissenschaftler befreundet, der Experimente durchführt, um eine Nährlösung für Menschen zu finden, damit der Welthunger beendet wird. Reizend von ihm.
Leider werden nicht nur seine Tiere doppelt so groß [so sieht man immer mal ein paar vergrößerte Riesenmeerschweinchen oder Kaninchen], bei Menschen setzt es eine Krüppelung des Körpers durch, sobald die Nährlösung gespritzt wurde. Sie sehen dann aus wie Bucklige. Der Glöckner von Notre Dame. Ach, und außerdem werden sie haarig wie ein Fellteppich und sterben bald darauf.

Ja, das ist dann auch mit dem Kumpel-Wissenschaftler des Wissenschaftler passiert, also muss ein Ersatz von ihm her. Man wartet nicht lange, schon kommt eine attraktive Wissenschaftlerin, trifft den Doktor, flirtet mit ihm, trifft darauf den Wissenschaftler, flirtet mit diesem und beginnt, diesem zu assistieren.

Was sie allerdings nicht weiß: Wissenschaftli wurde vor nur ein paar Stunden [oder so] von seinem Kumpel überwältigt, wobei zufällig ein Terrarium mit einer mit Nährlösung gefütterten Tarantel zu Bruch geht [ups.], die natürlich flieht.
Ja, tja. Dem Kumpel jedenfalls gefällt es nicht, bucklig und haarig zu sein und injiziert dasselbe Nährmittel dem Wissenschaftler. Hijaaa.
So viel Geschichte für die ledigliche Einführung. Supi.

Jedenfalls ist seit dem Moment die Riesentarantel auf freiem Fuß, killt aggressiv Menschen, Pferde, Autos und Häuser, läuft meist zuerst über einen Berg, wenn sie im Bild auftaucht und genießt zahllose Auftritte.
Irgendwann wird sie heldenhaft von dem Luftmilitär geröstet und gebraten.

Man würde jetzt schätzen, der Welthunger könnte enden, da die Spinne womöglich genug Leute getötet hat...oder Spinnenfleisch für alle! Nein, nichts dergleichen. Die Spinne ist zwar tot, aber Probleme gibt es immernoch.

Und falls jemand sich fragt, was der Reiz an Tarantula sein soll, der schaue sich doch bitte das hier an.

  Von Badmovies. Wer hätte das gedacht.


Tarantula! Neeein, sie stirbt! T-T

Hui. Ein Riesenmeerschwein.

Ein paar Sachen am Film sind komisch: Zum Beispiel, dass die Spinne so transparent wirkt. Oder, dass ihre Füße manchmal in der Luft abgeschnitten sind. Vielleicht auch die immerselbe Kameraeinstellung, wenn sie töten, unzwar aus dem 'Maul' heraus. Oder der Mensch, der neben den Pferden steht, die total aufgewühlt im Kreis rennen, sobald sie Tarantula spüren. Unzwar immer sehr schön im Kreis. Als wäre es dressiert. Aber nein, das wäre ja..nein. Und warum kommt Tarantula eigentlich immer erst hinter einem Berg hervorgekrabbelt? Wieso schafft niemand es, wegzurennen, während diese riesige Spinne mit einem Km/h auf einen zurast? Zumindest Menschen mit Anarchophobia werden sich gruseln.

Man, was haben wir gelacht.
 ......
Aus Angst.

Nächsten Montag ist wieder Schule, bwhdlasd. Schönes Wochenende, Peace und so.
Eff~